Die Fachoberschule (2015 – 2017)

Ein paar Monate später standen schon die Abschlussklausuren bevor, ich fing einen Monat vorher an mir Lernzettel mit den wichtigsten Informationen zu machen. Meine Freundinnen Johanna, Svenja und ich schickten uns gegenseitig die Lernzettel zu, so konnten wir unsere Lernzettel ergänzen. Wenn jemand etwas nicht konnte, dann erklärten wir es uns gegenseitig. Ich glaube, ich habe noch nie so viel gelernt wie vor diesen Prüfungen und durch unseren Austausch fühlte ich mich gut vorbereitet. Ach Johanna, sie ist nett, höflich, lieb, freundlich, hilfsbereit, klug, sympathisch, empathisch, ein Teamplayer und man kann sich sehr gut mit ihr unterhalten und lachen. Sonst haben wir viel gemeinsam und sind in schweren bzw. schlimmen Momente füreinander da. Svenja ist nett, höflich, freundlich, hilfsbereit, lieb, klug man kann sich gut mit ihr unterhalten und wir waren ein gutes Team zum Beispiel in Mathe: wir stellten immer gemeinsam die Hausaufgaben und weiteres vor. Ich machte auch viel mit Inka, sie ist nett, freundlich, hilfsbereit, klug, lustig und wir haben viele Gemeinsamkeiten: wir mögen die selben Serien und wir haben auch die selbe Lieblingsfarbe. Ich habe mit den dreien bis heute Kontakt.

Die Deutschklausur verlief gut, ich konnte alles gut beantworten und dachte mir, schlecht kann es nicht sein. Die Englischklausur verlief wie erwartet, ich wusste ja, dass es nicht mein bestes Fach ist, aber ich beantwortete fast alles außer bei den Leseverständnissaufgaben, weil ich wusste, dass die Fragen nicht so viel zählen, wie der schriftliche Teil, deswegen bearbeite ich lieber diesen Teil komplett. Ich konnte nach der Prüfung nicht sagen, wie es gelaufen ist. Vor der Matheklausur war ich total aufgeregt, weil ich unbedingt eine eins haben wollte.

Aber als ich die Hälfte nochmal mit dem Taschenrechner nachrechnete, wurde mein Verdacht bestätigt, ich hatte irgendwo einen Fehler gemacht. Also sagte ich zu mir: „Alles ist gut, du hast noch Zeit und fängst einfach nochmal neu an“. Danach funktionierte es gut und sogar das Kontrollieren durch den Taschenrechner ergab endlich dasselbe Ergebnis, deswegen wusste ich, jetzt könnte es eine gute Note werden. Die Wirtschaftsprüfung, die mit Themen von drei Fächern gefüllt würde, war für mich wirklich schwer und als ich sie hinter mich gebracht hatte dachte ich, ich hätte total versagt. Dann mussten wir eine gefühlte Ewigkeit auf die Ergebnisse warten.

Aber dann bekamen wir die Ergebnisse: ich habe überall die Note geschrieben, die ich erwartet hatte. In Deutsch kam ich insgesamt auf eine drei, in Englisch genau dasselbe und in Mathe eine eins. Wer hätte das gedacht, dass ich in Mathe mal auf eins komme, ich hätte da früher nie dran geglaubt! Die Wirtschaftsprüfung zählte in den Durchschnitt deswegen bekam ich keinen Schnitt von 2,1 sondern von 2,2 da ich in Wirtschaft nur eine drei geschrieben hatte. Über die drei war ich froh, ich dachte, ich hätte eine fünf geschrieben. Vorher war ich in Wirtschaft immer besser gewesen, aber ich war insgesamt einigermaßen zufrieden mit dem Durchschnitt. Auf die Abschlussfeier freute ich mich sehr, ich kaufte mir ein schwarz-weißes Kleid mit Spitze und 10 cm hohe schwarze Pumps. Gut ist, ich muss nicht auf ihnen laufen, das ist mal ein Vorteil den man hat, wenn man im Rollstuhl sitzt. Zur Abschlussfeier kamen meine Eltern, meine Schwester und Lisa, ich bekam mein Zeugnis und damit einen Abschluss, den ich eigentlich nicht haben wollte, aber ich war doch irgendwie froh darüber. Danach redeten Lisa, Luisa und ich noch eine Zeit und machten ein kleines Fotoshooting. Die Bilder wurden auch wirklich schön. Hier können Sie eins der Bilder sehen: